23 Oktober 2020
Neher

Produktneuheiten

Werkzeuge aus dem 3D-Drucker

Seit der Anschaffung des neuen 3D-Druckers mit einem größeren Bauraumvolumen wurden schon zahlreiche Werkzeuge gefertigt. Aufgrund der großen Bohrungsdurchmesser bei Statorgehäusen von Elektromotoren werden immer größere Werkzeuge benötigt. Eine Bearbeitung mit einer anderen Art von Werkzeugen wäre hier nicht wirtschaftlich. Die Schwierigkeit dabei ist, dass die derzeitigen Maschinenkonzepte das Gewicht eines solch großen Werkzeugs nicht tragen können. Bisher wurden diese Werkzeuge dann als Schweißkonstruktionen ausgeführt, welche aber sehr aufwändig und daher kostenintensiv sind. Nicht nur deshalb hat sich die NEHER GROUP für einen 3D-Drucker entschieden durch den deutliche Gewichtsersparnisse und eindeutig geringere Kosten zu erzielen sind.




Bereits mehrere individuelle Werkzeuge wurden seit Januar 2020 von uns gefertigt und sind aktuell prozesssicher bei unseren Kunden im Einsatz. Ein sehr aufwändiges, mehrteilig modular aufgebautes Werkzeug befindet sich im Moment in der Erprobungsphase.


Einen weiteren Vorteil sieht die ­NEHER GROUP in der Anordnung und Gestaltung der Kühlkanäle. Mit Auf­steckfräsern im Durchmesserbereich von 50 – 125 mm wurden bereits Versuche bei unseren Kunden gestartet. Im Vergleich zu bisherigen Alternativen wurden deutliche Standzeitverbesserungen von bis zu 50 % erzielt.
Die NEHER GROUP geht aber auch in Richtung Bionik. Anhand des Aufbaus einer bestimmten Pflanze wurde ein Drehmeißel konstruiert, der die Dämpfungseigenschaften des Werkzeugs verbessert. Solche Strukturen sind nur generativ erzeugbar. Die konventionelle Fertigung kommt hier an ihre Grenzen.


Durch die additive Fertigung sieht die NEHER GROUP auch eine große Chance, den CO2-Ausstoß sowohl im ­eigenen Haus als auch bei den Kunden zu reduzieren. Die Anlage benötigt im Vergleich zu einer konventionellen Anlage weniger Energie für die Erstellung des gleichen Werkzeugs. Durch die ­Reduzierung des Gewichts und in Folge dessen auch des Massenträgheits­moments werden beim Kunden ebenfalls Energieeinsparungen erzielt.
Hinsichtlich des Wandels in der Automobilbranche werden natürlich auch neuartige Bauteile hergestellt. Dies sind zum Beispiel Rahmenstrukturteile, die in der Herstellung und Handhabung durchaus anspruchsvoll sind. Durch die dünnwandigen Konstruktionen der Bau­­teile besteht die Herausforderung darin, die Werkzeuge zu konstruieren, welche die Fräsgeräusche durch die Anordnung der Schneiden minimieren.


Ein weiterer Punkt ist die Späne­entwicklung, die hier ebenfalls von enormer Bedeutung ist. Ziel ist es die Späne so zu formen, dass diese mittels der Kühlemulsion in der Maschine abtransportiert werden und somit eine störungsfreie Produktion gewährleistet ist.
Des Weiteren sollen Bohrungen absolut gratfrei hergestellt werden, dies er­­fordert ein gewisses Know-how, welches sich die NEHER GROUP im Laufe der Jahre erarbeitet hat.





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